Die Verbindung

Die Verbindung

Die Münchener Schwaben sind eine Gemeinschaft von Menschen, die sich entschlossen haben, auf dem Fundament der Freundschaft eine Verbindung aufzubauen, die den Einzelnen in einem Netzwerk von Verbundenheit, gegenseitigem Respekt, Erfahrungsaustausch und Hilfestellung fördert. Studierende werden in der erfolgreichen Bewältigung ihrer Studienverpflichtungen und in der Vorbereitung auf eine zielorientierte Karriere unterstützt. Dabei soll der Spaß nicht zu kurz kommen - unsere Feste, Partys und Vortragsreihen sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Suevia München wurde im Jahre 1803 gestiftet. Damit sind wir eine der ältesten und größten Verbindungen Deutschlands. Das Corps gehört dem Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV) an.
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Verbindung und Freundschaft . . .

. . . einmal wörtlich genommen - denn kennzeichnend für die Corps-Studenten ist die unbedingte Verbindung unter den Mitgliedern. Das mag auch erklären, warum wir im Umgang miteinander von „Corpsbrüdern“ sprechen - ein Begriff, der aus einer anderen Zeit zu stammen scheint - der aber Ausdruck der starken Verbundenheit unter den Münchener Schwaben ist. Freundschaft und gegenseitige Hilfe im Beruf und im Privaten sind das wesentliche Fundament unserer Verbindung.

Toleranz und Demokratie

Wir verpflichten uns dem Toleranzprinzip und den demokratischen Grundprinzipien. Jeder Student kann ungeachtet seiner Nationalität, Religion, Abstammung oder Konfession Teil unserer Gemeinschaft sein. Das Corps Suevia lebt eine politisch neutrale Grundhaltung und bindet Grundwerte sowie Entscheidungsprozesse an den Demokratiebegriff. Extreme, egal welcher Richtung, haben bei uns keinen Raum.

Leistungswille und Erfolgsstreben

Wir bekennen uns zum unbedingten Leistungsprinzip und studieren deshalb zielstrebig und erfolgreich. Elite wird nicht vererbt, und sie ist auch kein Status, in den man befördert wird. Eliten bilden sich durch die Art und Weise ihres Handelns heraus. Sie vertreten Werte und Leitbilder, und zwar so, dass sie diese zugleich glaubwürdig an andere Menschen vermitteln. Was zählt, sind geistige Selbständigkeit, Mut und Tatkraft. Unsere Mitglieder werden dazu angehalten und entsprechend gefördert.

Gemeinschaftssinn und Karrierenetzwerk

Freundschaft, Toleranz und die gegenseitige Förderung in allen Lagen des Lebens bilden ein Netzwerk von verbundenen Menschen, die in nahezu allen Bereichen des wirtschaftlichen, akademischen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens zentrale Schaltstellen besetzen. Die Zugehörigkeit zum Corps Suevia eröffnet nicht automatisch den Zugang zu Führungsämtern - die Verbindung von Kontakten, die Bildung des Charakters und die Schulung sozialer Kompetenz wird aber den entscheidenden Impuls geben. „Turbo rein zum Karrierestart“ von Rolf Heinrichs

Tradition und Veränderung

Als schlagende Studentenverbindung setzen wir uns bewusst dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Veränderung aus. Neue Mitglieder werden sowohl mit den Regeln des Fechtens als auch mit den Wirkungsmechanismen einer globalen Leistungsgesellschaft vertraut gemacht. Regelmäßiger Unterricht und klare Richtlinien sorgen dafür, dass das Fechten ohne ernsthafte Verletzung verläuft. Vorbild, Erfahrungsaustausch, Schulungen und Praktika bereiten unsere Mitglieder auf den Wettbewerb in Wirtschaft und Gesellschaft vor. Beide Komponente leisten einen wichtigen Beitrag zur Bildung der Corpsbrüder und ihrer Gemeinschaft. „Corps – Schule für das Leben“ von Hanns-Eberhard Schleyer